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DER VORNAME

Ein gemütlicher Abend soll es werden in der Wohnung des Professors Serge und seiner Frau Sophie.

Ausser Sophies Bruder Claude und seiner schwangeren Partnerin Julie haben sie ihren besten Freund seit Kindertagen und Posaunist im Rundfunkorchester Jérôme eingeladen. Für Claude, erfolgreicher Immobilienmakler und begnadeter Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich und langweilig.

Bei gutem Wein und internationaler Küche unter Freunden und Verwandten sollte es eigentlich kein Thema geben, dem man sich nicht mit der gebührenden intellektuellen Distanz nähern kann. Um für «Stimmung» zu sorgen, enthüllt der werdende Vater den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes, ein absoluter Tabu-Name, der zur absurden Diskussion über die Zulässigkeit von Vornamen führt.

Das bisher so gemütliche Familientreffen scheint plötzlich aus dem Ruder zu laufen. Denn die Jugendfreunde Serge und Claude sind nun in der Laune, sich endlich einmal ein paar Wahrheiten zu sagen, die man im Interesse eines guten Zusammenlebens besser verschweigen würde.

Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt. Mit Lust und Niveau werden Wortgefechte ausgetragen. Doch die Contenance verlieren die Alphatiere erst, als Sophies und Claudes Mutter Francoise in einer Weise ins Spiel kommt, die sich niemand hätte träumen lassen.

SPielerinnen und Spieler

Vreni Dossenbach 

als Sophie (Babou)

Thomas Inglin

als Claude 

Oliver Staubli

als Jérôme

Klaus Hengstler

als Serge

Jeannine Lütolf-Villiger

als Julie

Die Autoren

Matthieu Delaporte und Alexandre de la Pattelière wurden beide 1971 in Paris geboren.
Alexandre de la Pattelière debutierte beim Film als Regieassistent. 

Matthieu Delaporte realisierte nach dem Studium der Geschichte und Politischen Wissenschaften einen ersten Kurzfilm. Im Jahre 2011 wurden beide von Onyx Films engagiert. Sie schrieben zusammen das Drehbuch für den Film «Renaissance». Seitdem haben sie viele Drehbücher für Film und Fernsehen verfasst. Mit ihrem Debütstück «Der Vorname haben sie den grössten Presse- und Publikumserfolg der Pariser Spielzeit 2010/2011 gelandet. 2011 wurde «Der Vorname» für den Prix Molière nominiert, der höchsten literarischen Auszeichnung in Frankreich. 2012 erhielten die beiden Autoren den «Prix Théatre» der Académie Francaise.

In der Saison 2013/2014 wurde das Stück zu einem der meist gespielten im deutschsprachigen Raum.

Bis heute wird das Stück in Barcelona, Tel Aviv, Montréal, Rom und jetzt in Baar gespielt!

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