Geschichte Theater Baar
17. Juli 1879
Gründung der Theatergesellschaft Baar mit dem Ziel der besonderen Pflege eines unterhaltenden und bildenden Volkstheaters. Anlass zur Gründung war der Bau des neuen Schulhauses Marktgasse mit Theatersaal (1878).
1922
Höhepunkt mit den Aufführungen des Volksstücks „Bajazzo und seine Familie“. Zusammenarbeit mit dem Orchesterverein.
1930
Zum 50-jährigen Jubiläum wurde „Hans Waldmann“ aufgeführt – leider ein Misserfolg. Wirtschaftskrise stoppte weitere Aufführungen.
1934
Erste Operette „Der fidele Bauer“. Zwei weitere folgten in den nächsten Jahren, danach 12 Jahre Pause.
24. April 1939
Das Betreibungsamt Baar kündigte die Pfändung an – der Tiefpunkt der finanziellen Lage.
24. September 1945
Vier Herren erweckten die Theatergesellschaft mit einem Kassabestand von 5.50 Fr. zu neuem Leben.
1949–1952
Wiederaufnahme des Theaterbetriebs. Danach kurze Pause bis 1962.
1962
Erneute Aufführung mit der „Niederdorfoper“.
1971
„Der fidele Bauer“ wurde erneut gespielt. Mit dem Umbau des Gemeindesaals kam frischer Schwung auf.
1991
Mit „Das Fest“ begann eine neue, erfolgreiche Phase des Theaters Baar.
1993
Seither wird wieder jährlich gespielt. Abwechselnd auch Märchen von Beat Hägi im Dezember.
1999
„Der letzte Wille“ wurde in der leerstehenden Victoria Möbelfabrik aufgeführt.
2004 & 2006
„Mord an Bord“ und „Schwarz auf Weiss“ wurden auf einem Schiff der Zugersee Schifffahrt gezeigt.
2007
Neues Aufführungslokal: die Schreinerhalle von Josef Zeberg. Die TGB etabliert sich als Kleintheater.
2019
Namensänderung von Theatergesellschaft Baar zu Theater Baar.